1.KRK-Triathlon 2010
Nachdem unmittelbar zuvor zwei heftige Dauerregentage das Ende des diesjährigen Sommers nur allzu deutlich vor Augen geführt hatten, war es auch an diesem letzten Augustsamstag pünktlich zum Start des 1.Koryûkai-Triathlons leider alles andere als anheimelnd warm. Verständlich, dass sich die Vorfreude aufs Schwimmen somit in Grenzen hielt. Und dennoch stürzten sich um 14 Uhr 7 der insgesamt 10 Teilnehmer tapfer in die kühlen Fluten des von einem frischen Wind immer wieder aufgewühlten Lahdener Badesees.
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Von der Bedeutung der Gürtelgrade oder „Wird meine Prüfung auch hier im Dôjô anerkannt?“ Immer wieder einmal kommen neue Schüler ins Dôjô, die nach längerer Pause erfreulicherweise wieder mit der Karate-Übung anfangen wollen. Nachdem sie sich eine zeitlang bei uns umgesehen haben, stellen die meisten von ihnen irgendwann die Frage, ob sie denn ihren damals beim Verband XY erworbenen Kyû-Grad nun auch weiter tragen dürfen.
Okinawa-Reise 2010
(freundlicherweise wurde der folgende Beitrag auch in der online-Ausgabe des "Trendjournals" veröffentlicht unter dem Titel "Zu den Wurzeln des Karate-Dô"): HIER der Link dazu: "Trendjournal - Das informative Magazin für Ihre Region"
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Die Antwort darauf: „Grundsätzlich schon.“ Es hängt ganz einfach davon ab, wie sich jeder seinen weiteren Weg vorstellt. Sofern man lediglich als Gast in einem neuen Dôjô mitübt, steht es jedem frei seine mitgebrachte Graduierung zu tragen, sofern ihm das wichtig ist. Niemand wird sich daran stoßen. Allerdings steht diese Graduierung in keinem Verhältnis zum Dôjô, zur Gemeinschaft der Übenden, der dort vertretenen Lehrmeinung, dem Dôjô-Curriculum und dem durch den Lehrer der Schule vertretenen Verständnis der Kunst. Der so als Gast Mitübende hat den Status eines „Externen“, gerne gesehen, aber letztlich doch ohne Belang und inneres Verhältnis zum Dôjô.
Während bei uns der Winter noch in vollem Umfang seine Muskeln spielen lässt, zieht es mich jedes Jahr aufs Neue in deutlich angenehmere Gefilde. Doch es geht für mich nicht etwa zum Badeurlaub auf die Kanaren oder gar zum Tauchkurs auf die Malediven. Nein, mein Ziel liegt noch weiter, nämlich auf der anderen Seite der Weltkugel. Ich breche dorthin auf, wo mich Mitte Februar schon die Kirschblüte erwartet: Es geht in den äußersten Süden des Reichs der Aufgehenden Sonne, nach Okinawa, der größten unter den fast 100 Inselchen, die zusammen als das Ryukyu-Archipel im Ostchinesischen Meer liegen.